Ist eine wirklich nachhaltige Geldanlage eigentlich überhaupt möglich? Oder anders gesagt: Kannst du deine Finanzen wirklich klimafreundlich gestalten? Die globalen Kapitalmärkte und der Klimawandel werden oft so dargestellt, als würden sie automatisch Hand-in-Hand gehen — wobei der menschliche Drang Geld zu verdienen (auch bekannt als Kapitalismus), den Klimawandel zu einem Punkt “of no return” beschleunigt. Auf diese Weise werden Finanzen (und Investitionen) meist als Ursache für den Klimawandel gesehen, nie jedoch als Lösung.

Unsere Finanzen und Investitionen aus dieser Sichtweise heraus zu betrachten, ist jedoch ein Fehler, wenn wir einen sinnvollen Weg finden wollen, unseren Planeten vor einer Erwärmung über 1,5 Grad hinaus zu bewahren. 

Aber genau hier stellt sich auch schon die erste Frage: Wo fängt man überhaupt an, wenn man seine Finanzen nachhaltig gestalten will?

Ist es besser, so viel Geld wie möglich auf deinem Sparkonto zu sparen und so wenig wie möglich auszugeben, oder solltest du dich darauf konzentrieren, dein Geld in die vielen nachhaltigen Unternehmen und Marken zu stecken? Oder ist es vielleicht besser, dein Geld in Unternehmen zu investieren, die sich für die Reduzierung ihrer Emissionen einsetzen und es mit dem Kampf gegen den Klimawandel wirklich ernst meinen?

So viele Fragen. 

Dieses Handbuch hilft dir dabei, deine vielen Fragen zu beantworten und ganz nebenbei ein besseres Verständnis für den CO2e-Fußabdruck deiner Finanzen zu bekommen. Ein paar praktische und einfach umsetzbare Tipps, wie du die Macht des Geldes nutzen kannst, um klimafreundlicher zu werden sind auch dabei. Gespannt? Dann lies weiter! 💪

Nachhaltige Geldanlage in 6 Schritten

"Indem ich mein Geld spare, schade ich unserem Planeten nicht!" - Leider falsch!

Auch wenn es dein Leben sicherlich um einiges einfacher machen würde, zu wissen, dass du alles richtig machst, solange du dein Geld auf dem Sparkonto hortest anstatt es auszugeben: Das ist leider Wunschdenken. Wenn du deine Finanzen wirklich klimafreundlich gestalten willst, solltest du bei deinen Ersparnissen anfangen!

Das erste, was du über das Geld auf deinem Sparkonto wissen solltest, ist Folgendes: Dein Geld liegt nicht wirklich materiell auf deinem Sparkonto, sondern wird von deiner Bank verliehen und angelegt. 

Das ist ein Problem, denn die internationale Bankenwelt pumpt jeden Tag erhebliche Summen in klimaschädliche Industrien

JP Morgan Chase zum Beispiel - eine der größten US-Banken - hat in den vier Jahren seit dem Pariser Klima-Abkommen über 310 Milliarden Dollar in fossile Brennstoffe gesteckt.

Die Studie "Banking on Climate Change", die von mehreren Umweltorganisationen, darunter Rainforest Action Network und BankTrack, erstellt wurde, fand außerdem heraus, dass die britischen Banken Barclays, HSBC und RBS alle die Dakota-Pipeline mitfinanziert haben - eine 1.886 km lange unterirdische Ölpipeline in den USA, die aufgrund ihrer Umweltauswirkungen stark protestiert wurde. 

Mit anderen Worten, wenn du Geld sparst, leihst du es eigentlich deiner Bank, die es dann oft auf eine Art und Weise verwendet, die die Klimakrise vorantreibt.

Es spricht also vieles dafür dein Geld in die Hand zu nehmen, um sicherzustellen, dass es auch wirklich nachhaltig angelegt ist, anstatt es auf deinem Sparkonto zu horten. 

Jetzt denkst du vielleicht: Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank dafür, dass ihr meinen Glauben an meinen minimalistischen Lebensstil ruiniert, was soll ich jetzt tun? 

Hier die gute Neuigkeit: nicht alle Banken sind "bad banks". Dank des wachsenden Bewusstseins über die Wichtigkeit der ökologischen Verantwortung (und der dementsprechend steigenden Nachfrage), haben einige Banken bereits Lösungen gefunden, die dir nachhaltigere Sparkonten anbieten. Wie kannst du also als klimabewusster Mensch sicherstellen, dass deine Bank nicht Milliarden in fossile Brennstoffe steckt, sondern zu den “good banks” gehört?

Dein allererster Schritt zu klimafreundlicheren Finanzen sollte sein, herauszufinden, ob und wie viel Geld deine Bank jedes Jahr in klimaschädliche Industrien investiert. Achte bei deiner Recherche allerdings darauf, dass du nicht zu schnell und gleich nach der ersten Quelle urteilst.

Einige Banken haben eventuell tatsächlich ehrgeizige Ziele klimaneutral zu werden und ihre Investitionen in fossile Brennstoffe auf Null zu reduzieren auch wenn das vielleicht jetzt noch nicht der Fall ist. Manchmal hilft es einen Schritt zurückzutreten und nicht nur auf die aktuelle Situation zu achten, sondern auch zukünftige Maßnahmen und Ziele in Betracht zu ziehen. Wie wahrscheinlich ist es, dass sie diese erreichen werden? 

Wusstest du das? 

Die sechs größten Banken der USA haben sich kürzlich alle zu einer CO2e-neutralen Zukunft verpflichtet und versprechen, dass alle Bankgeschäfte - einschließlich der Projekte und Unternehmen, die sie finanzieren - bis 2050 einen CO2e Netto-Null Ausstoß erreichen werden. (Quelle: Fortune

Achte auf die Formulierungen der Bank, insbesondere wenn es um die verschiedenen Emissionsbereiche geht. 

Der wichtigste Aspekt des “Zero-Emission” Ziels einer Bank sollte sich nicht nur auf den eigenen Betrieb beziehen (bekannt als Scope 1- und Scope 2-Emissionen), sondern auch sicherstellen, dass die Unternehmen, die sie finanzieren, ebenfalls klimaneutral sind (Scope 3). 

Denke mal so darüber nach: selbst wenn du weißt, dass deine Bank stark in fossile Brennstoffe, Waffenherstellung oder andere Industrien investiert, die unserem Planeten schaden (und selbst wenn du bereits die Entscheidung getroffen hast, deine Bank zu wechseln), solltest du es ihnen sagen. 

Wenn du einfach wechselst, ohne es schriftlich mitzuteilen, denkt deine Bank vielleicht, dass du wegen schlechtem Service gewechselt hast. Wenn du also deine Bank verlässt, lass sie wissen, dass es wegen ihrer schlechten Klimabilanz ist!

Move your Money hat für genau diesen Zweck eine Vorlage vorbereitet, die du vor dem Wechsel an deine Bank schicken kannst, um zu erklären, warum du diesen Schritt machst. Darin wird die Bank aufgefordert, alle ihre Investitionen vollständig offenzulegen (einschließlich derer, die unserem Planeten schaden) und sich zu einem 5 bis 10-Jahres-Plan zu verpflichten, um sich vollständig von fossilen Brennstoffen zu trennen. Du kannst diese Vorlage entsprechend anpassen und an den Servicekontakt deiner Bank senden (leider ist die Vorlage in Englisch, aber ein kurzer Google Translate Job sollte dir helfen). 

Wenn du damit fertig bist, vergiss nicht: sharing is caring! Es ist wichtig, deiner Stimme Gehör zu verschaffen, damit andere deinem Beispiel folgen. Wie du das machst? Überlege dir einen passenden Hashtag und veröffentliche dein Statement in den sozialen Medien, indem du erklärst, warum du denkst, dass dies wichtig ist und wie andere deinem Beispiel folgen können. Vergiss nicht, einen Link zur Vorlage anzugeben und deine Follower daran zu erinnern, den gleichen Hashtag zu verwenden - Hashtag-Aktivismus kann eine entscheidende Rolle bei sozialen Bewegungen spielen!

Sobald du entschieden hast, dass deine Bank definitiv als "bad bank" bezeichnet werden kann, ist es an der Zeit, zu einer Bank zu wechseln, die besser zu deinen persönlichen (und den Bedürfnissen des Klimas) passt. Wenn du das tust, ist einer der wichtigsten Schritte in Richtung klimafreundliche Finanzen, getan! Die gute Nachricht ist, dass der Kontowechsel seit der Einführung des Kontowechselservices nahezu problemlos möglich ist. In Deutschland sind Banken verpflichtet, miteinander zu kooperieren, um Kunden beim Kontowechsel zu helfen, dank eines Gesetzes von 2016, das den Kontowechselservice zu einer Pflichtleistung machte. Wenn du die Bank wechselst, sendet deine aktuelle Bank deine Transaktionshistorie an deine neue Bank und organisiert auch die Umstellung deiner Lastschriften. N26 zum Beispiel bietet diesen Service online an.

Doch der knifflige Teil kommt erst noch: Wie kannst du sichergehen, dass deine neue Bank nachhaltiger ist als die alte? Das ist umso kniffliger, weil Begriffe wie "nachhaltig", "umweltfreundlich" oder "ethische Geldanlagen" nicht geschützt sind. Es gibt also keine einheitlichen Mindeststandards für nachhaltige Investment-Labels. Das heißt, jeder Anbieter kann selbst entscheiden, wie "grün" seine nachhaltige Bank wirklich ist. Es reicht also nicht aus, nur nach netten Produktnamen und schicker grüner Werbung zu suchen: Wenn du einen Unterschied machen willst, musst du genauer hinschauen.

Laut der Verbraucherzentrale gibt es in Deutschland derzeit 14 Banken, die ein besonderes Geschäftsmodell verfolgen. Diese Kreditinstitute haben speziell definierte ethische und ökologische Kriterien, an denen sie ihr gesamtes Bankgeschäft ausrichten. Allerdings erfüllen nur 5 der 14 Banken (Stand: 2020) alle von der Verbraucherzentrale definierten Nachhaltigkeits-Ausschlusskriterien. Hier ist eine Übersicht, welche Banken besonders gut sind.

Nachhaltige Geldanlage: Nachhaltige Banken in Deutschland

SOURCE: FAIR FINANCE GUIDE

Nachdem wir nun festgestellt haben, dass du mit dem Horden deines Geldes auf dem Sparkonto auch nicht wirklich den Planeten rettest; was kannst du stattdessen tun (abgesehen vom Wechsel zu einer nachhaltigeren Bank) um deine Geldanlage nachhaltiger zu gestalten?

Wenn es darum geht deinen CO2e Fußabdruck zu reduzieren, ist das erste was dir vielleicht in den Sinn kommt, nachhaltiger und bewusster zu konsumieren. Ethische Kleidung kaufen, Fairtrade Lattes, Shampoos ohne Mikroplastik, einen veganen Lebensstil aufnehmen - wessen Instagram-Account ist nicht voll von all den Weltverbesserern da draußen? 

Lebensmittel CO2 Emissionen

Wenn du dann noch die Menge an Kleidung die du kaufst, reduzierst und ihre Nutzung um weitere 9 Monate verlängerst, kannst du den CO2e-Fußabdruck deiner Kleidung um weitere 20 bis 30% reduzieren.

Also ja, die Art und Weise, wie du dein Geld ausgibst — oder, genauer gesagt, die Dinge, für die du dein Geld ausgibst (oder es nicht ausgibst) — kann einen signifikanten Einfluss auf deinen CO2e-Fußabdruck haben. 

Aber hier ist die Wahrheit: Obwohl unsere persönlichen Konsumgewohnheiten zweifelsohne wichtig sind, wenn wir versuchen, unsere CO2e-Emissionen effektiv zu reduzieren, gibt es andere Bereiche, die einen weitaus größeren Einfluss haben können. 

Das führt uns zum nächsten Punkt: 

Wie bereits zu Beginn dieses Artikels erwähnt, werden die Worte "globale Kapitalmärkte" und "positiver Wandel" selten in einem Satz verwendet. Es wird oft argumentiert, dass der Kapitalismus den Planeten zerstört und wir darum wenn wir die Klimakrise lösen wollen den Kapitalismus beenden müssen.

Aber was ist, wenn man einen Weg findet, die Art und Weise zu ändern, wie der globale Kapitalmarkt betrieben wird, anstatt ihn als verlorene Sache zu betrachten? Wie Audrey Choi sagt:

"Eigentlich gehört ein Drittel dieses Ozeans aus Kapital Individuen wie uns, und der größte Teil des restlichen Kapitalmarktes wird von Institutionen kontrolliert, die ihre Macht und Autorität und ihr Kapital von uns bekommen, als Mitglieder*innen, Teilnehmer*innen, Aktionär*innen und Bürger*innen."

Audrey Choi

Wenn du also in gewisser Weise der “ultimative Eigentümer” des Kapitalmarktes bist, warum solltest du dann nicht in der Lage sein, dir Gehör zu verschaffen und mitzubestimmen, wie er geführt wird? 

Indem du dein Geld in Unternehmensaktien investierst, wirst du Aktionär*in. Und als Aktionär*in hast du Macht! Wenn du es noch nicht getan hast, ist es an der Zeit, dieses Potenzial zu nutzen!

Sieh dir unser Webinar zu dem Thema an:

Investing as Activism: How Individual Investors Can Drive Positive Change (einfach hier abrufbar)

Sich auf dem Kapitalmarkt zu engagieren, um in eine grünere Zukunft zu investieren und deinen CO2e-Fußabdruck zu reduzieren, mag sich im Vergleich zur Änderung deiner Konsumgewohnheiten ein wenig überwältigend anfühlen. Aber wie so oft im Leben ist das, was am Einfachsten und am Unmittelbarsten erscheint, nicht immer unbedingt die Lösung mit dem größten positiven Einfluss! Hier ein kleines Beispiel: 

Wenn du 10.000 € in einen MSCI All Country World Index Fund investierst, verursacht dies etwa 1,8t CO2e (basierend auf 17kg CO2e für jede investierte 100 €). Ganz schön viel, oder? Wenn du dich nun zum Beispiel entscheidest, vegan zu leben, kannst du 0,8t CO2e pro Jahr einsparen

Wenn du dir diese beiden Zahlen ansiehst, wirst du feststellen, dass deine Investition tatsächlich für einen doppelt so hohen CO2e-Fußabdruck verantwortlich sind, verglichen mit dem Fußabdruck, den du reduzierst wenn du einen veganen Lebensstil aufnimmst. Das bedeutet, auch, dass die CO2e Auswirkung deines Investitionsverhaltens, die CO2e Auswirkung deines Konsumverhaltens bei weitem überwiegt.

Anstatt 20€ monatlich für zertifizierte, ethische und vegane Produkte auszugeben, solltest du darüber nachdenken, die gleiche Summe stattdessen in Unternehmen mit ambitionierten Klimazielen zu investieren. Indem du dein Geld wirkungsvoll investierst, kannst du so aktiv für eine grünere Zukunft stimmen, in der wir alle eines Tages zu leben hoffen.

Wenn der erste Schritt getan ist, nämlich auf den "Investment-Zug" aufzuspringen, stellt sich die folgende Frage: Wie kannst du sicher sein, dass deine Investitionen nicht nur deiner Risikobereitschaft entsprechen, sondern auch Unternehmen ausschließen, die den Klimawandel nicht ernst nehmen? 

Um diese Frage zu beantworten, musst du die verschiedenen Arten des ethischen und nachhaltigen Investierens kennen.

Viele Menschen denken zum Beispiel, dass ESG-Fonds (Fonds, die auf Umwelt-, Sozialen- und Governance-Kriterien basieren) das Wirkungsvollste sind, was sie mit ihren Investitionen tun können. Aber selbst Fonds, die bei ESG-Kriterien gut abschneiden, können immer noch Unternehmen unterstützen, die nicht im Einklang mit deinen Werten sind. Es gibt immer noch eine große "Grauzone" um ESG Kriterien, mit keiner Einigung darüber, was ESG eigentlich bedeutet und keinen standardisierten Kriterien. Was "verantwortungsbewusstes Verhalten" also tatsächlich bedeutet, hängt sehr stark von der Person oder dem Unternehmen ab, das die Bewertung macht - einige haben unglaublich strenge Kriterien, andere leider weniger. 

Es besteht also immer das Risiko, dass nicht alle Fonds, die ESG-Labels tragen, auch deiner Definition von "grün" entsprechen, sondern zum Beispiel notorisch "nicht-grüne" Unternehmen (wie Amazon) enthalten, die nicht gerade für ihre Klimaambitionen bekannt sind. 

Für dich bedeutet das letztlich, dass du in deinem Bestreben, deine Investitionen "grüner" zu machen, darauf achten musst, dein Geld in Unternehmen zu stecken, die wirklich zukunftssichere Klimastrategien und Ambitionen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen (THG) haben — anstatt es in den erstbesten ESG-Fonds zu stecken, der dir über den Weg läuft. 

Top-Tipp 

Versteife dich nicht zu sehr auf die neuesten ESG-Trends, sondern sieh dich auch nach anderen Möglichkeiten der nachhaltigen Geldanlage um. Eine dieser Investitionsarten ist das Impact Investing— eine Investitionsstrategie, die darauf abzielt, positive Wirkung für ein bestimmtes definiertes soziales oder ökologisches Anliegen zu erzeugen. Diese Strategie untersucht den Einfluss, den ein Unternehmen auf die Welt hat und investiert nur in solche, die einen positiven Einfluss haben, je nachdem auf welchen sozialen oder ökologischen Bereich sich konzentriert wird. Wenn dir zum Beispiel der Klimawandel wirklich am Herzen liegt und du mit deinen Investitionen deinen CO2e-Fußabdruck reduzieren möchtest, kann dir beispielsweise Climate Impact Investing helfen, deine Investitionen in das Anliegen zu lenken, das du wirklich unterstützen möchtest.

Viele Investor*innen sind sich ihrer Rechte als Aktienbesitzer*innen nicht bewusst. Dabei ist dies eine sehr wichtige Quelle der Macht. Gewöhnlichen Aktionär*innen werden sechs Rechte gewährt: Stimmrecht, Eigentum, das Recht Eigentum zu übertragen, Dividenden, das Recht Unternehmensdokumente einzusehen und das Recht, bei unrechtmäßigen Handlungen zu klagen. 

Auch wenn du also mit deinen Aktien das Unternehmen nicht direkt leiten kannst, kannst du für die Direktor*innen stimmen, die es können. Auf diese Weise kannst du mitbestimmen, welche Richtung das Unternehmen einschlägt. 

Das Stimmrecht der Aktionäre umfasst die Wahl der Direktor*innen und Vorschläge für grundlegende Veränderungen, die das Unternehmen betreffen, wie z.B. Fusionen oder Liquidation. Sie findet auf der Jahreshauptversammlung des Unternehmens statt und ist eine großartige Möglichkeit, etwas über die Arbeitsweise des Unternehmens zu erfahren, zu sehen, wie es sich auf verschiedene Themen konzentriert (wie z.B. Nachhaltigkeit) und deine Meinung direkt an das Management weiterzugeben! 

Fazit: Sparen, ausgeben oder investieren?

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn es darum geht den besten Weg zu einer wirklich nachhaltigen Geldanlage zu finden, (und deine Finanzen klimafreundlicher zu gestalten), ist eine gesunde Balance entscheidend! Sparen, Geld ausgeben und investieren sollten keine sich gegenseitig ausschließenden Optionen sein. Ganz im Gegenteil, sie können (und sollten!) sich auf dem Weg, deine Finanzen nachhaltiger zu machen — gegenseitig ergänzen. 

Bedenke, dass die offensichtlichsten Lösungen zur Reduzierung deines CO2e Fußabdrucks nicht unbedingt die effektivsten sind. Auch wenn es sich überwältigend anfühlen mag, hast du als Einzelperson die Macht, den Kapitalmarkt zu übernehmen und ihn zu nutzen, um die grüne Zukunft mitzugestalten, die wir uns alle wünschen (und brauchen!).

Rebecca Pflanz
Rebecca ist Social & Community Managerin bei Cooler Future